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LCD-Monitor: bei Flachbildschirmen vorherrschend

Der LCD-Monitor ist die derzeit vorherrschende Technologie, die bei Flachbildschirmen und bei einer Reihe von anderen Elektrogeräten, die mit Displays ausgestattet sind, eingesetzt wird.

Veröffentlicht am 10. Juni 2010

Flachbildschirme für den Fernseher oder den Computer, Displays von Handys oder Digitalkameras sind häufig LCDs. LCD ist ein Akronym für den englischen Begriff „liquid crystal display“, was übersetzt Flüssigkristallanzeige beziehungsweise Flüssigkristallbildschirm bedeutet. Der LCD-Monitor basiert auf der folgenden Funktionsweise: Er besteht aus Flüssigkristallen, die Einfluss auf die Polarisationsrichtung des Lichts haben und diese verändern, wenn eine gewisse elektrische Spannung erreicht ist. Ein solcher LCD-Monitor besteht aus verschiedenen Segmenten, die ihre Helligkeit unabhängig voneinander verändern können.

LCDs werden heute in vielen elektronischen Geräten eingesetzt. Besonders in der Unterhaltungselektronik, aber auch bei Messgeräten, Taschenrechnern, Digitaluhren oder Videoprojektoren (Beamer) werden sie verwendet. Die Vorteile gegenüber den herkömmlichen Monitoren liegen auf der Hand. Zum einen sind LCD-Monitore natürlich erheblich leichter und benötigen eine geringere Tiefe als ihre Vorgänger. Zum anderen ist ein flimmerfreies und unverzerrtes Bild möglich, das bei einer idealen Auflösung auch sehr scharf ist. Außerdem sind LCD-Monitore besonders strahlungsarm. Sie sondern keinerlei Röntgenstrahlung ab und erzeugen auch nur geringe Magnetfelder.

Doch LCD-Monitore haben nicht nur Vorteile, sondern auch ein paar Schwächen. Zum einen können sie generell nur eine begrenzte Anzahl an Farbtönen darstellen. Zwar ist diese Zahl relativ hoch und entspricht dem, was auch die meisten modernen Grafikkarten leisten, doch durch diese Limitierung kann es dazu kommen, dass zwei unterschiedliche Farbtöne gleich dargestellt werden. Eine weitere Schwäche sind die eingeschränkten Betrachtungsrichtungen mit einem konstanten Kontrast und einem Farbeindruck, der gleichbleibend ist. Es gibt mittlerweile jedoch eine Reihe von neueren Technologien, die gegen dieses Problem vorgehen. Häufig kommt es außerdem zu produktionsbedingten Pixelfehlern. Diese fehlerhaften Pixel leuchten durchgehend in einer einzigen Farbe und sind als kleine Punkte auf dem Bildschirm sichtbar. Es ist auch möglich, dass fehlerhafte Pixel Farbtöne falsch wiedergeben.